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27. Oktober 2015

Städtetrip mit Kid

- Was macht ihr in den Ferien?
- Wir fahren nach Paris.
- Oh cool, Disneyland?
- Nein.
- Nein? Ja, was macht ihr denn in Paris?
- Was man in Paris halt so macht: Eiffelturm, Louvre, Sacre Couer…
- Was, mit den Kindern???

Vorneweg, es war toll. Damit ein Städtetrip für uns gelingt, brauchen wir aber auch unterwegs klare Strukturen. Hier findet ihr einige Tipps, die dabei helfen.




- Die Destination nach Interessen der Kinder auswählen. Bei uns war gerade Französisch aktuell, vielleicht ist es aber Schweizer Geschichte oder Schifffahrt oder Römer oder Englisch oder ein Schauplatz aus einer beliebten Kindergeschichte…

- Jeden Tag vorgängig planen, am besten schon zu Hause. Viele grosse Sehenswürdigkeiten lassen sich inzwischen vorgängig online buchen, womit lange Warteschlangen umgangen werden können. Unbedingt auch Ruhepausen und regelmässiges Essen einplanen. Den Plan spontan ändern ist einfacher als sich an einem fremden Ort die Informationen zusammen suchen. Noch weniger angenehm ist es, mit gelangweilten Kindern im Schlepptau planlos durch eine Grossstadt zu watscheln…

- Am Nachmittag eine Ruhepause im Hotelzimmer einlegen um den Kopf zu lüften und Kraft zu tanken für das Weitere, was an diesem Tag noch folgt. Das tut auch den Erwachsenen gut.

- Klare Regeln zum Verhalten in Museen, Metro, Hotel. Dies dient der Sicherheit der Kinder, aber auch dem Wohlbefinden der anderen Menschen. Im Museum gilt bei uns: „Augen auf, Mund zu, Hand geben“. Heisst: Mit den Augen schauen und nichts anfassen, leise sein, bei den Eltern bleiben. Natürlich fragen und erklären wir, aber in angepasster Lautstärke.

- Tagestickets für ÖV. Wir nutzen eine ÖV-Fahrt auch ab und zu, um müde Beine baumeln zu lassen. Dabei allerdings die Stosszeiten möglichst meiden.

- Essen rechtzeitig einkaufen, so dass man nicht noch suchen muss, wenn der erste über Hunger klagt. Wasser und Notriegel sowieso immer mit haben.

- Jedes WC nutzen, insbesondere bei den Sehenswürdigkeiten. Wo man Eintritt bezahlt hat, sind die WCs meist sauber und gratis.

- Ein paar Batzen für Obdachlose oder Strassenmusiker bereit halten. Oft wollen Kinder etwas geben und so vermeidet man Diskussionen und Herumkramen in der Öffentlichkeit.

- Technik ist dein Freund, also Ipod zum Einschlafen im lärmigen Hotel, Film bei einer langen Anfahrt oder wenn die Eltern auch mal ihre Ruhe wollen. Dennoch geht nichts über ein Vorlesebuch oder ein UNO oder Würfelspiel mit der ganzen Familie inkl. Zimmernachbarn. Meistens passiert aber so viel Spannendes darum herum, dass wir gar nicht gross zum Spielen kommen.

1 Kommentar:

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